7. Mai 2026
Die Oskar Killinger Stiftung startet die Ausschreibungsrunde 2026/27 ihres Promotionsstipendiums zur Förderung junger Wissenschaftler:innen, die sich mit Fragestellungen rund um den plötzlichen Epilepsietod (SUDEP) beschäftigen.
Gefördert werden Promotionsprojekte aus Medizin, Versorgungsforschung, Public Health, Epidemiologie, Gesundheitsökonomie, Rechts-, Sozial- oder Datenwissenschaften sowie verwandten Disziplinen. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die Informations- und Versorgungslücken sichtbar machen, zur SUDEP-Prävention beitragen und konkrete Ansätze für eine bessere Epilepsieversorgung entwickeln.
Die Förderung umfasst entweder ein 12-monatiges Promotionsstipendium in Höhe von 300 Euro monatlich oder die Unterstützung eines kurzfristigen Forschungsaufenthaltes in einer Klinik oder einem Forschungslabor in Deutschland oder im europäischen Ausland.
In der aktuellen Ausschreibungsrunde werden neue thematische Schwerpunkte gesetzt: Untersucht werden soll unter anderem, wie gut Menschen mit Epilepsie in Deutschland Zugang zu qualifizierter Diagnostik, Therapie und spezialisierten Versorgungsstrukturen haben – und wo regionale, strukturelle oder systemische Versorgungslücken bestehen. Ein weiterer Fokus liegt auf epilepsierelevanter Technik und dem Zusammenspiel von Patient:innen, Medizinprodukten und Ärzt:innen, etwa mit Blick auf Information, ärztliche Einbindung, Datenschutz, Kostenerstattung und regulatorische Fragen.
Die eingereichten Projekte sollen Nachhaltigkeit, Patienten-Empowerment und praktische Anwendbarkeit berücksichtigen. Bewerbungen sind digital bis zum 31. Juli 2026 möglich. Der Förderbeginn ist für den 1. September 2026 vorgesehen.